Die Ohrdorfer Windmühle


Ein Haus ohne Ecken und Kanten und trotzdem alles andere als 08/15. Professor Dr. Katja A. Rösler wohnt in einer Mühle. Heute nur noch zeitweilig, aber es ist ein schöner Zufall, dass sie sonst in Mühlheim an der Ruhr arbeitet. Wann immer es die Zeit erlaubt, und ihre Tochter und ihr Sohn Ferien haben, kommt sie zurück.

 

Als Katja Rösler die Mühle im Jahr 2010 kaufte und übernahm, hatte diese schon eine lange Geschichte und etliche Besitzerwechsel hinter sich. Bis 1958 drehten sich die Flügel und brachten die Bauern aus den benachbarten Dörfern ihr Korn hierhin zum Mahlen.

"Eines Tages besichtigte ich mit meinen beiden Mädchen eine noch voll funktionsfähige Mühle bei Wolfenbüttel", erzählt Frau Dr. Rösler. Das war der Anfang. Als sie später davon erfuhr, dass die Mühle bei Ohrdorf zum Verkauf steht, griff sie, ohne lange zu überlegen, zu.

Nach dem Kauf wurde das Dach abgedichtet, die Fenster erneuert und die Elektrik überholt.

Der Blick fällt weit übers Land, über Felder bis zum Horizont, wo die roten Hausdächer Suderwittingens und auf der anderen Seite Ohrdorf auszumachen sind.


Es ist unmöglich, Schränke oder ein Bett direkt an die Wand zu rücken, denn rechte Winkel gibt es nicht. Es ist schon etwas Besonderes, in einer Mühle zu wohnen. Hinter den ein Meter dicken Mauern wird es niemals heiß. Die Räume sind immer gleichmäßig temperiert. Nur Treppen steigen muss man gut können.

Wer schon immer einmal in einer Mühle Urlaub und ein paar erholsame Tage erleben wollte, der schaut sich am besten hier um: http://www.fewo-direkt.de/ferienwohnung-ferienhaus/p2010453